Der regionale Arbeitskreis „Polizei und Innere Sicherheit“ führte vor kurzem seine Jahreshauptversammlung in Rosenheim durch. Als Gäste konnte der Vorsitzende Gerhard Schusser den Landtagsabgeordneten Otto Lederer und den Rosenheimer Stadtrat Andreas März begrüßen.

In seinem Rückblick zollte Schusser der Staatsregierung Lob sowohl für die personelle als auch die monetäre Aufstockung der Polizei in Bayern, um den neuen Herausforderungen wirksam entgegentreten zu können. „Bei aller Notwendigkeit, Sondereinheiten und Spezialisten z.B. in der Bekämpfung der Cyberkriminalität oder terroristischen Bedrohungen aufzustocken, muss hier auch der normale Streifendienst bei den Inspektionen verstärkt werden, der durch seine optische Präsenz immer noch die Grundlage für ein gutes Sicherheitsgefühl bietet!“ appellierte Schusser an die politisch verantwortlichen Mandatsträger.

In seinem Grußwort bedankte sich Otto Lederer beim Arbeitskreis für den ständigen Informationsaustausch, der ihm als Mitglied des Innenausschusses bei der Umsetzung von Maßnahmen hilft und dann auch eine Rückmeldung über deren Umsetzung bietet. „Gerade in der jetzigen Zeit der terroristischen Bedrohungslage zeigt sich, wie wichtig Sicherheit für die Lebensqualität jedes einzelnen ist“ so der Landtagsabgeordnete.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt. Zwei Beisitzer schieden aus persönlichen Gründen aus, wofür zwei neue ins Gremium gewählt wurden.

Im Anschluss an die Wahlen stellte das neue Beiratsmitglied Dr. Mühlberger als stellvertr. Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried in einer Präsentation die Aufgaben und Ausstattung dieser Einrichtung anschaulich dar.

Hervorzuheben ist, dass beim Rosenheimer Arbeitskreis nicht nur Landes- und Bundespolizisten Mitglieder sind, sondern auch interessierte Bürger. Dies spiegelt sich auch in der Vorstandschaft wieder.

 

Gesamte neue Vorstandschaft:

Vorsitzender:

Gerhard Schusser

 

Stellvertr. Vorsitzende:

Reinhard Tomm

Bernd Hackl

Gerry Kreuzinger

Birgit Ligotzky

 

Schriftführerin:

Iris Knobelspies

 

Beisitzer:

Peter Böttinger

Dr. Rene Mühlberger

Wolfgang Ligotzky

Fabian Bernhardt

Florian Spinner

 

Vertreter der Ruhestandsbeamten:

Hermann Thierauf

Theater spielen, forschen, philosophieren oder sich handwerklich betätigen, indem man schnitzt oder malt. Auch das Musizieren ist ein besonderes Talent, das in vielen Kindern schlummert und quasi „aktiviert“ werden kann.

Ein Leuchtturmprojekt, das Schule machen soll: Mit FitZ Rosenheim – 1001 Talente fördern! e.V. werden seit mittlerweile drei Jahren durch gezielt ausgewählte Projekte an Grundschulen im Stadtgebiet Rosenheim Möglichkeiten geschaffen, Schülern bei ihrer eigenen Weiterentwicklung zu helfen. „Manchmal ist die Förderung von Talenten keine Wissenschaft, sondern es ist ein Praxisanliegen, das durch FitZ realisiert werden kann“, schwärmt der erste Vorsitzende des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport der CSU Rosenheim, Peter Peltzer. Darum lud der AKS parteiübergreifend zur Informationsveranstaltung ein und betonte die Bedeutung von FitZ Rosenheim: „Es geht hier nicht um die Hochbegabten-Förderung, sondern um das Ausgraben der Charakterstärken und derjenigen Schätze eines Schülers, die den Interessen der Kinder entsprechen“, erläuterte Peltzer als Einführung in die weiteren Ausführungen, die anschließend die Geschäftsführerin von FitZ Rosenheim e.V., Bettina Sewald und Wolfgang Zeller, Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises, näher erklärte.

Das Selbstwertgefühl der Jüngsten steigern, verborgene Talente, die in jedem Charakter stecken, entdecken und das Vertrauen in sich selbst fördern. Wichtige Chancen, die durch die Arbeit des Projekts „FitZ Rosenheim“ ergriffen werden könnten. Die rund 200 Förderangebote umfassen spezielle Interessen in den Bereichen sportlich-motorisch, sozial-emotional, künstlerisch-darstellend, musisch und intellektuell. „Der Schule werden Angebote zur Auswahl unterbreitet und wir können definitiv behaupten, dass die Projektleiter der einzelnen Angebote allesamt bestausgebildete Experten sind“, zeigt sich Sewald überzeugt.

Durch Fördergelder, beispielsweise mithilfe der Sparkassenstiftung Zukunft der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling sowie Unterstützung durch die Wirtschaft, könne FitZ diese Angebote an den Schulen überhaupt erst anbieten, so Sewald weiter. Ein ins Leben gerufene Förderverein unterstützt die weiteren Möglichkeiten von FitZ Rosenheim.

Dessen Vorsitzender, Wolfgang Zeller, wirbt für weitere Unterstützung und verdeutlicht, dass die Stadträte aus Rosenheim diese Modellprojekte sehr schätzen und so die Wichtigkeit herauskristallisieren. Bei der Informationsveranstaltung mit dabei waren der Bezirksrat Sebastian Friesinger, Stadträte, Vertreter der Wirtschaft und der IHK, Schulleitungen und interessierte Lehrerinnen und Lehrer. Nicht immer sei es einfach für die Schulen, diese Projekttage zu organisieren, für die Sekretariate sei es zusätzliche Arbeit, gab Inge Thaler von der Astrid-Lindgren-Schule Rosenheim zu bedenken. Jedoch halte sie die Möglichkeiten für die Schüler durch das Projekt „FitZ Rosenheim“ für besonders ansprechend, es mache die Schule besonders, wenn es solche Angebote gebe, so Thaler. Die Kinder machen durch die Angebote mit FitZ Rosenheim positive Erfahrungen, die Ausdauer fördern, Offenheit und Neugierde stärken sowie Widerstandsfähigkeit aktivieren. „Dadurch wird dieses Angebot wichtiger denn je in der heutigen Zeit“, ist sich Peter Peltzer sicher. Derzeit gibt es FitZ Rosenheim für einige Grundschulen im Stadtgebiet, sollten weitere Förderer bereitstehen, wäre der Zukunftsgedanke, es auf das Umland auszubauen. „Im Moment sind wir deutschlandweit die Einzigen“, heißt es von Sewald und Zeller abschließend.

JU-Kreisvorsitzender Gerthner übergibt Erlös einer Tombola

Der Kreisverband der Jungen Union im Landkreis Rosenheim unterstützt die neue Kinderpalliativstation für München und Oberbayern. Hierfür sammelte der CSU-Nachwuchs in Form einer Tombola auf seinem diesjährigen Sommerfest. Den Erlös von 550 € konnte Kreisvorsitzender Florian Gerthner im Rahmen einer Besichtigung der neu eröffneten Räumlichkeiten an den Förderverein übergeben.

Das Kinderpalliativzentrum München hat sich zum Ziel gesetzt, ein Zentrum für die stationäre und ambulante Betreuung schwerstkranker und sterbender Kinder sowie ihrer Angehörigen zu schaffen. Dieses Vorhaben ist eingebettet in die Bemühungen des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, eine umfassende kinderpalliativmedizinische Betreuung in ganz Bayern zu gewährleisten. Die im Klinikum Großhadern stationierten und ausgebildeten Ärzte betreuen ambulant auch den Landkreis Rosenheim. Leider können aktuell trotz hohem Bedarf nur sechs der verfügbaren acht stationären Betten belegt werden. Für mehr medizinisches Personal fehlt das Geld. „Hier wollen wir mit unserer Spende einen kleinen Beitrag zum Ausbau dieses wichtigen Mosaiksteins in der oberbayerischen Medizinlandschaft leisten“, erklärte JU Kreischef Gerthner bei der Scheckübergabe.

Im Anschluss besichtigten die Mitglieder der Jungen Union die im Sommer dieses Jahres neu eröffnete Kinderpalliativstation. Chefarzt Dr. Hans-Ulrich Bender und der Vorsitzende des Fördervereins Thomas Barth führten durch verschiedene Bettenzimmer und zeigte den Jungpolitikern die großzügigen und offenen Aufenthalts- und Spielräume. Außerdem erklärte er die Arbeit der ambulanten Teams, die schwerstkranke Kinder zu Hause oder in dezentralen Kliniken betreuen. Auch die modernen und voll ausgestatteten Schulungsräume besichtigten die JU-ler.

Gemeinsam mit unserem Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller diskutiere die Frauen-Union Rosenheim Stadt und Land bei unserer Landesversammlung der FU, wie es angesichts von Armut, Hunger, Terror und politischer Verfolgung gelingen kann, den Menschen in den betroffenen Regionen zu helfen.

Der Landtagsabgeordnete Otto Lederer wird zum Thema Vorschul- und Schulbildung in Bayern referieren, anschließend mit dem Rektor der Endorfer Schulen Herrn Max Schweiger, dem Fraktionsvorsitzenden der CSU Bad Endorf Herrn Alois Loferer sowie der Endorfer Beauftragten für Kinderangelegenheiten und Kinderbetreuung Frau Barbara Laböck diskutieren. Wenn anschließend noch Zeit bleibt, steht er den Bürgern für Fragen und Antworten zur Verfügung.