Artmann kann sich für seine weitere Arbeit auf ein 100 %-Ergebnis stützen

Mit über 80 Mitgliedern und Gästen war der Saal des Happinger Hofs zu den Neuwahlen im CSU-Ortsverband Rosenheim voll besetzt.  CSU-Ortsvorsitzender und Stadtrat Daniel Artmann zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch der Mitglieder, der einmal mehr die inhaltsstarke Diskussion, den engagierten Austausch und die aktive Beteiligung innerhalb der Rosenheimer CSU deutlich mache.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt einen Prüfantrag zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Münchener Straße, nachdem sie bereits im Stadtrat und Verkehrsausschuss auf die Problematik hingewiesen hatte.

„Die Verkehrssituation in der Münchener Straße, die sich durch zahlreiches Halten und Warten vor roten Ampeln auszeichnet, bewegt viele Rosenheimer Bürger und Stadtbesucher“, so CSU-Fraktionsvorsitzender Herbert Borrmann. 

Im Stadtgebiet gibt es einige große Bäume, von denen Gefahren ausgehen könen, wenn sie nicht mehr standsicher sind. Die CSU-Stadtratsfraktion stellte nun einen Antrag:

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion:
Die Verwaltung wird beauftragt, zu berichten, ob sie einen Überblick über Bäume im Stadtgebiet hat, die nicht mehr stand- oder bruchsicher sind, und ferner zu prüfen, 

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbades Aising diskutierte der Ortsvorsitzende Josef Gasteiger mit seinen Mitglieder und den Landtagskandidaten Klaus Stöttner, MdL und Stadtrat Daniel Artmann. In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Vorsitzender Gasteiger, dass dem CSU Ortsverband Aising aktuell 86 Mitglieder angehören. Damit sei man der zweitgrößte Verband im Kreisverband der CSU Rosenheim-Stadt und mit 5 Stadträten gut im Rosenheimer Kommunalparlament vertreten. Tief enttäuscht zeigte sich Gasteiger über das politische Gezeter im Vorfeld zur Bundestagswahl. „Bereits an den Infoständen spürte man eine vornehme Zurückhaltung unserer Bürgerschaft“, so der Vorsitzende. Das Ergebnis sei eine krachende Niederlage für Merkel und Co. und die unendliche Suche nach einer Regierungsmannschaft sei unerträglich gewesen. Spätestens jetzt müsste doch jeder merken, dass es Merkel nur um die eigene Macht geht und nicht um das Wohle Deutschlands. „In der Stadt Rosenheim dürfen die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen nicht vergessen werden“, mahnte Gasteiger. Während im Süden der Stadt die Straßen buchstäblich auseinander brechen würden – Mangfall,- Aisinger- oder Kufsteinerstraße - fließe das Geld ausschließlich in die Infrastruktur der Innenstadt sowie in die Bereiche Kunst und Kultur. Schade findet der Vorsitzende, dass das Thema Wohnen am Bahnhof so schwerlich durchsetzbar sei. „Bei der Problematik Flächenverbrauch und dem Thema autofreie Stadt, ist es nur ein logischer Schritt auch am Bahnhof Wohnbebauung zu ermöglichen“, so Josef Gasteiger.

28. April 2017

10 Jahre nach der Gründung des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport Rosenheim hat es einen Wechsel an der Spitze der Vorstandschaft gegeben. Peter Peltzer, der lange Jahre die Geschicke des Arbeitskreises gelenkt hat, hatte im Vorfeld seinen Rückzug angekündigt. Die Vorstandschaft und der Landtagsabgeordnete Otto Lederer dankten ihm für sein Engagement und seine Arbeit. Unter seiner Leitung konnte der AKS Erfolgsmodelle, wie 9+2 Modell für die Mittelschule, das sog. Rosenheimer Modell für das Gymnasium und viele weitere Innovationen, welche in die Bildungspolitik der CSU eingeflossen sind, umgesetzt werden.
Als neue Kreisvorsitzende des AKS wurde Kerstin Haferkorn, die bisherige Geschäftsführerin des Arbeitskreises und Realschuldirektorin der Chiemsee-Realschule in Prien gewählt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder, wie die Stellvertreter Wolfgang Zeller und Oliver Eberl, der Schatzmeister Herbert Unterreiner, Schriftführerin Alexandra Linordner und die Beisitzer Andreas März, Otto Lederer, MdL, Florian Ludwig und Matthias Vieweger wurden in ihrem Amt bestätigt und setzen somit ihre Arbeit fort.
Im Anschluss an die Neuwahlen, welche unter der Leitung von Stadtrat und CSU-Geschäftsführer Daniel Artmann stattfanden, stellten sich Wolfgang Janhsen, Geschäftsführer der IHK Rosenheim, und der Landtagsabgeordnete Otto Lederer zum Thema „Was erwartet die Wirtschaft von der Bildung“ der Diskussion. Vorab skizzierte Wolfgang Janhsen, dass externe Faktoren wie Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung einen großen Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben. Dies betrifft vor allem die ungelernten und angelernten Mitarbeiter, den Qualifizierungsbedarf und die demografische Entwicklung. Janhsen stellte ebenfalls den Begriff „Fehlakademisierung“ zur Diskussion, um deutlich zu machen, dass Entwicklungen bezüglich der tatsächlichen Hochschulreife von Studierenden, die unpassende Verteilung in den Fachrichtungen und die Art der passgenauen Abschlüsse offene Fragen der Zukunft sein werden. Er appellierte an größere Wertschätzung bei allen Beteiligten und passende Rahmenbedingungen.
Otto Lederer, MdL, machte in seinem Statement deutlich, dass die Schule den Auftrag hat, Jugendliche zu befähigen, ihr Leben selbst zu gestalten. Der Rohstoff Bildung, welcher durch das differenzierte Schulwesen in Bayern ein qualitativ hochwertiges Gut darstellt, basiert in Bayern auf zwei Säulen, der akademischen Bildung und der gleichwertigen beruflichen Bildung. Auf internationaler Ebene ist das duale Ausbildungssystem Marktführer. Lederer unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der Praktika in den Schulen und den Stellenwert des lebenslangen Lernens, welches aufgrund des stetig schneller werdenden Wandels der Gesellschaft immer wichtiger wird.