Die CSU-Stadtratsfraktion stellt einen Prüfantrag zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Münchener Straße, nachdem sie bereits im Stadtrat und Verkehrsausschuss auf die Problematik hingewiesen hatte.

„Die Verkehrssituation in der Münchener Straße, die sich durch zahlreiches Halten und Warten vor roten Ampeln auszeichnet, bewegt viele Rosenheimer Bürger und Stadtbesucher“, so CSU-Fraktionsvorsitzender Herbert Borrmann. 

Im Stadtgebiet gibt es einige große Bäume, von denen Gefahren ausgehen könen, wenn sie nicht mehr standsicher sind. Die CSU-Stadtratsfraktion stellte nun einen Antrag:

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion:
Die Verwaltung wird beauftragt, zu berichten, ob sie einen Überblick über Bäume im Stadtgebiet hat, die nicht mehr stand- oder bruchsicher sind, und ferner zu prüfen, 

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbades Aising diskutierte der Ortsvorsitzende Josef Gasteiger mit seinen Mitglieder und den Landtagskandidaten Klaus Stöttner, MdL und Stadtrat Daniel Artmann. In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Vorsitzender Gasteiger, dass dem CSU Ortsverband Aising aktuell 86 Mitglieder angehören. Damit sei man der zweitgrößte Verband im Kreisverband der CSU Rosenheim-Stadt und mit 5 Stadträten gut im Rosenheimer Kommunalparlament vertreten. Tief enttäuscht zeigte sich Gasteiger über das politische Gezeter im Vorfeld zur Bundestagswahl. „Bereits an den Infoständen spürte man eine vornehme Zurückhaltung unserer Bürgerschaft“, so der Vorsitzende. Das Ergebnis sei eine krachende Niederlage für Merkel und Co. und die unendliche Suche nach einer Regierungsmannschaft sei unerträglich gewesen. Spätestens jetzt müsste doch jeder merken, dass es Merkel nur um die eigene Macht geht und nicht um das Wohle Deutschlands. „In der Stadt Rosenheim dürfen die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen nicht vergessen werden“, mahnte Gasteiger. Während im Süden der Stadt die Straßen buchstäblich auseinander brechen würden – Mangfall,- Aisinger- oder Kufsteinerstraße - fließe das Geld ausschließlich in die Infrastruktur der Innenstadt sowie in die Bereiche Kunst und Kultur. Schade findet der Vorsitzende, dass das Thema Wohnen am Bahnhof so schwerlich durchsetzbar sei. „Bei der Problematik Flächenverbrauch und dem Thema autofreie Stadt, ist es nur ein logischer Schritt auch am Bahnhof Wohnbebauung zu ermöglichen“, so Josef Gasteiger.

28. April 2017

10 Jahre nach der Gründung des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport Rosenheim hat es einen Wechsel an der Spitze der Vorstandschaft gegeben. Peter Peltzer, der lange Jahre die Geschicke des Arbeitskreises gelenkt hat, hatte im Vorfeld seinen Rückzug angekündigt. Die Vorstandschaft und der Landtagsabgeordnete Otto Lederer dankten ihm für sein Engagement und seine Arbeit. Unter seiner Leitung konnte der AKS Erfolgsmodelle, wie 9+2 Modell für die Mittelschule, das sog. Rosenheimer Modell für das Gymnasium und viele weitere Innovationen, welche in die Bildungspolitik der CSU eingeflossen sind, umgesetzt werden.
Als neue Kreisvorsitzende des AKS wurde Kerstin Haferkorn, die bisherige Geschäftsführerin des Arbeitskreises und Realschuldirektorin der Chiemsee-Realschule in Prien gewählt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder, wie die Stellvertreter Wolfgang Zeller und Oliver Eberl, der Schatzmeister Herbert Unterreiner, Schriftführerin Alexandra Linordner und die Beisitzer Andreas März, Otto Lederer, MdL, Florian Ludwig und Matthias Vieweger wurden in ihrem Amt bestätigt und setzen somit ihre Arbeit fort.
Im Anschluss an die Neuwahlen, welche unter der Leitung von Stadtrat und CSU-Geschäftsführer Daniel Artmann stattfanden, stellten sich Wolfgang Janhsen, Geschäftsführer der IHK Rosenheim, und der Landtagsabgeordnete Otto Lederer zum Thema „Was erwartet die Wirtschaft von der Bildung“ der Diskussion. Vorab skizzierte Wolfgang Janhsen, dass externe Faktoren wie Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung einen großen Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben. Dies betrifft vor allem die ungelernten und angelernten Mitarbeiter, den Qualifizierungsbedarf und die demografische Entwicklung. Janhsen stellte ebenfalls den Begriff „Fehlakademisierung“ zur Diskussion, um deutlich zu machen, dass Entwicklungen bezüglich der tatsächlichen Hochschulreife von Studierenden, die unpassende Verteilung in den Fachrichtungen und die Art der passgenauen Abschlüsse offene Fragen der Zukunft sein werden. Er appellierte an größere Wertschätzung bei allen Beteiligten und passende Rahmenbedingungen.
Otto Lederer, MdL, machte in seinem Statement deutlich, dass die Schule den Auftrag hat, Jugendliche zu befähigen, ihr Leben selbst zu gestalten. Der Rohstoff Bildung, welcher durch das differenzierte Schulwesen in Bayern ein qualitativ hochwertiges Gut darstellt, basiert in Bayern auf zwei Säulen, der akademischen Bildung und der gleichwertigen beruflichen Bildung. Auf internationaler Ebene ist das duale Ausbildungssystem Marktführer. Lederer unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der Praktika in den Schulen und den Stellenwert des lebenslangen Lernens, welches aufgrund des stetig schneller werdenden Wandels der Gesellschaft immer wichtiger wird.

 

28. April 2017

Neuwahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Rosenheim. Der Rosenheimer Stadtrat Daniel Artmann wurde unter Wahlleitung des ehemaligen Landtagsabgeordneten Adolf Dingleiter von den Mitgliedern mit 98% der Stimmen als Ortsvorsitzender im vollen Gewölbesaal des Ballhaus Rosenheim klar bestätigt.

Vor zwei Jahren übernahm Artmann den Vorsitz des größten CSU-Ortsverbandes in Stadt und Landkreis Rosenheim vom CSU-Fraktionsvorsitzenden Herbert Borrmann. In der vergangenen Amtsperiode setzte Daniel Artmann bereits viele eigene Akzente und konnte beachtliche 29 neue Mitglieder für die CSU begeistern. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zeigte sich hoch erfreut über die positive Mitgliederentwicklung und lobte die engagierte Arbeit Artmanns für den Verband aber auch innerhalb der CSU-Stadtratsfraktion. „Gerade in Zeiten wie diesen, brauchen wir tatkräftige Frauen und Männer, welche für unsere Werte und Ziele auch in Zukunft eintreten. Daniel Artmann ist unsere beste Wahl für das Amt des Vorsitzenden.“ Der CSU-Kreisvorsitzende Herbert Borrmann dankte in seinem Grußwort ebenfalls Daniel Artmann und der gesamten Vorstandschaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Streben nach der besten Politik für Rosenheim.

In seinem Arbeitsbericht blickte Artmann auf zahlreiche Veranstaltungen wie u.a. die Diskussionsveranstaltung mit dem stellv. EVP-Fraktionsvorsitzenden Tobias Zech MdB, das traditionelle Stadlfest in Fürstätt, den politischen Aschermittwoch mit der Rosenheimer Rathausputzfrau alias Franz Knarr. Besonders hob der wiedergewählte Vorsitzende die von seinem Stellvertreter Dr. Wolfgang Bergmüller initiierte Diskussionsveranstaltung mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden von BMW und VW Dr. Bernd Pischetsrieder zum Thema Elektromobilität hervor. Auch in der Diskussion mit dem Vorsitzenden der CSU-Grundsatzkommission Markus Blume hat der CSU-Ortsverband erfolgreich seine Vorstellungen für das neue Grundsatzprogramm der Partei eingebracht.

Am Ende seines Berichts verwies Artmann auf die zahlreichen Erfolge von 12 Jahren Unionsregierung. „Man darf die Amtszeit Merkels nicht auf 2015 reduzieren“, so der CSU-Ortsvorsitzende. Die Arbeitslosigkeit sei in ihrer Amtszeit halbiert und das Wirtschaftswachstum mehr als verdoppelt worden. Die Reallöhne stark gestiegen und neben einer Rekordbeschäftigung sei die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland europaweit am Niedrigsten. Die Bundestagswahl im September sei daher eine Richtungsentscheidung für Deutschland. „Entweder es geht weiter aufwärts in Deutschland mit einer unionsgeführten Bundesregierung, die für Sicherheit, Wohlstand und klare Werte steht. Oder es geht abwärts mit Deutschland durch Rot-Rot-Grün.“, so Artmann. Ein Linksbündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei bedeute Steuererhöhungen, Multikulti, außenpolitische Isolation und eine familienfeindliche Politik. Bei fast allen Themen hätten CSU und CDU dieselbe Auffassung und wenn nicht, dann hätten die letzten Jahre gezeigt, dass es in Berlin manchmal länger dauere die Notwendigkeit zuerkennen, aber früher oder später die CSU mit ihren Forderungen doch recht bekommen würde.

Unterstützt wird Artmann in seiner Arbeit von seinen Stellvertretern den Stadträten Dr. Wolfgang Bergmüller, Dr. Thomas Hube und Florian Ludwig sowie dem Geschäftsführer Rainer Pastätter. Schatzmeister bleibt der 2. Bürgermeister Anton Heindl. Karin Bugl und Britta Klement übernehmen das Amt der Schriftführer. Komplementiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Andreas Bensegger, Anja Bugl, Constance Czermak, Eva-Maria Dietl, Franz Krones, Helmut Lippert, Andreas März, jun., Andrea Michael, Dr. Alexander Pfab,, Raphael Richter, Hans Sanftl, Christoph Tischner und Bezirksrat Günther Wunsam.

Am Ende der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Partei geehrt. Eine besondere Würdigung erhielt der ehemalige CSU-Stadtrat Wilhelm Schmid für über 60 Jahre Treue zur CSU.