Auf Einladung des CSU Ortsverbandes Prien besuchte der Landtagsabgeordnete und Kandidat zum Rosenheimer Landrat Otto Lederer Prien am Chiemsee. Er nahm sich bei einem gemeinsamen Frühstück und einem anschließenden Spaziergang durch den Ort viel Zeit, um mit den anwesenden rund 25 Bürgerinnen und Bürger, darunter die Gemeinderäte Annette Resch, Michael Anner und Ludwig Ziereis ins Gespräch zu kommen. Vor Ort wurde auch über die Priener Schulen und die Bildungssituation im Landkreis gesprochen. Er ging auch auf die Sondersituation der Priener Realschule ein und berichtete, dass der Landkreis seit seinem Einzug in den Kreistag vor 17 Jahren rund 200 Millionen Euro in Bildungseinrichtungen investiert hat. An der Baustelle des Ludwig Thoma Gymnasiums sagte er, Bildung sei für ihn der Grundstock und der Rohstoff für wirtschaftliches Wachstum. Sein Ziel ist es, im Landkreis die Bildungseinrichtungen stärker zu vernetzen und eine Bildungsregion zu schaffen, unter anderem auch mit Einbindung der Hochschule in Rosenheim. Prien ist dabei mit Mittelschule, Realschule und Gymnasium für ihn ein wichtiger Standort. 

Auf Einladung des CSU Ortsverbandes Rimsting hat der Landratskandidat der CSU Otto Lederer, MdL gemeinsam mit Mitgliedern und Gästen den Schaubienenstand der Gemeinde Rimsting auf der Ratzingerhöhe besucht.

Bei traumhaften Wetter zeigte sich die Chiemseegemeinde von ihrer schönsten Seite.

Nicht erst seit dem Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen!“ versucht die Gemeinde Rimsting neue Wege zu gehen. In Kooperation mit dem Bienenzuchtverein Halfing wurde vor über fünf Jahren der vielleicht schönste Schaubienenstand Deutschlands errichtet.

Lederer mit Kampenwand

 

 

Heinz Lorenz, der Bienenbeauftragt der Gemeinde Rimsting, gewährte den Besuchern Einblicke in die Imkerei und stand ihnen für zahlreiche Fragen zur Verfügung.  

Vor allem Privatpersonen können ihre Gärten noch bienenfreundlicher gestalten: „Es muss nicht immer der Englische Rasen mit Mähroboter sein. Vermeintliches Unkraut kann wichtige Nahrung für Bienen sein“, betonte Lorenz.

Bei der Bepflanzung sollte auch auf heimische Arten geachtet werden, da viele Pflanzen zwar schön aussehen, aber für die Bienen keine Nahrung darstellen würden, so Lorenz weiter. Aus Sicht der Imker sei man in Bayern, gerade auch seit eine Sensibilisierung in der Bevölkerung vorherrscht, auf dem richtigen Weg.

„Kommunen und Landkreis können hier durch Projekte wie den Schaubienenstand in Rimsting oder auch den Lehrbienenstand in Halfing den Bürgerinnen und Bürgern die Landwirtschaft, speziell die Imkerei, wieder näherbringen“ so Lederer.

Im Anschluss stellte sich Otto Lederer, MdL bei den Anwesenden vor und skizzierte seine Pläne für den Landkreis. Der aus Tuntenhausen stammende Lehrer für Mathematik und Physik und ehemalige Bürgermeister seiner Heimatgemeinde berichtete außerdem von seinem Werdegang.

Seit 2002 ist Lederer bereits Mitglied des Kreistags. Auch die Funktion des Fraktionsvorsitzenden durfte er bereits sechs Jahre lang ausführen. Seit 2013 ist Otto Lederer nun Landtagsabgeordneter für den westlichen Teil des Landkreises Rosenheim.

Kommunalpolitik sei für ihn immer noch die schönste Form der Politik. Hier könne man seine Heimat am spürbarsten mitgestalten, so Lederer.

Die CSU-Kreisvertreterversammlung hat Landtagsabgeordneten Otto Lederer am 15. Juli 2019 im Gasthof Hirzinger in Söllhuben einstimmig zu ihrem Landratskandidaten gewählt. Kreisvorsitzender Klaus Stöttner, MdL, schlug den 48-jährigen Tuntenhausener vor, der bereits seit 23 Jahren kommunalpolitisch aktiv ist, davon 17 Jahre als Kreisrat. Lederer war 11 Jahre lang Bürgermeister seiner Heimatgemeinde, bevor er 2013 in den Landtag gewählt wurde. Als Landrat möchte der amtierende Kreisrat, der auch 6 Jahre lang die CSU-Kreistagsfraktion geleitet hatte, das Landratsamt zu einem modernen Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger machen. Die sinnvolle Digitalisierung der Verwaltung sieht Lederer dabei als Vorteil für beide Seiten. Er möchte – gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises – diese Entwicklung weiter vorantreiben: „Mein Ziel ist es, dass die Bürger das Landratsamt als echten Dienstleister erleben, der sich um eine rasche und möglichst unkomplizierte Erledigung ihrer behördlichen Angelegenheiten kümmert.“

Bevor Otto Lederer auf seine eigenen Ziele weiter einging, dankte er den bisherigen Landräten für ihren Einsatz für den Landkreis Rosenheim und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch dem stellvertretenden Landrat Josef Huber, der den erkrankten Wolfgang Berthaler bestens vertritt, zollte Lederer seinen Respekt: „Seit einem Jahr schulterst Du nicht nur Dein Bürgermeisteramt, sondern auch noch die Stellvertretung des Landrates und leistest trotz dieser Doppelbelastung Großartiges!“ Dieser Dank wurde von den rund 230 Delegierten und Gästen mit langanhaltendem Applaus unterstrichen.

Lederer skizzierte anschließend seine Ziele für die nächsten sechs Jahre. Er will den wirtschaftlichen Erfolg der Region durch die gezielte Förderung des Mittelstands und der meist familiengeführten Betriebe weiter ausbauen und den Landkreis zur Bildungsregion machen. Auch die Weiterentwicklung des ÖPNV liegt ihm am Herzen. „Unser Ziel ist eine sinnvolle und solide ÖPNV-Grundversorgung im ganzen Landkreis, die sich am Schienenpersonennahverkehr orientiert und unsere Städte und zentralen Ortsteile miteinander verbindet. Die sog. „letzte Meile“ kann dann vor Ort durch individuelle Lösungen, wie mit dem IST-Mobil, dem Anruf-Sammel-Taxi oder einem Bürgerbus bewerkstelligt werden.“ Auch in diesem Bereich sieht der CSU-Landratskandidat die Digitalisierung als Chance.

Der dreifache Familienvater sprach auch über die Landwirtschaft sowie den Umwelt- und Klimaschutz. „Bayern leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Selbst wenn es sich um ein globales Problem handelt, ist es mir wichtig, dass wir auch auf lokaler Ebene unseren Beitrag leisten“, so Lederer. Er sieht hier unter anderem die Kommunalpolitiker in der Pflicht, die Bürger zu entsprechendem Verhalten zu motivieren. Er selbst möchte besonders die jungen Menschen gewinnen und mit ihnen konkrete Projekte vor Ort umsetzen.  Lederer machte klar, dass die „Bewahrung der Schöpfung“ ein christlicher Wert ist, dem sich die CSU und er persönlich seit jeher verpflichtet fühlen.  Für ihn sind die bäuerliche Landwirtschaft und der Naturschutz keine Gegensätze, sondern „zwei Seiten der gleichen Medaille“ und so will er beide Seiten nachhaltig fördern.

Neben den Themen Gesundheit, Bildung und bezahlbarer Wohnraum ging Otto Lederer auch auf den Brennernordzulauf ein. Der CSU-Landratskandidat möchte die beste Variante für den Landkreis Rosenheim und nicht die billigste, wenn denn ein Neubau zwingend notwendig ist. Er besteht weiterhin darauf, dass überall dort, wo es geht, die Gleise unter der Erde verschwinden müssen. Vor diesem Hintergrund sieht er bei allen fünf vorliegenden Trassenvorschlägen noch deutlichen Optimierungsbedarf. Abschließend gab Lederer ein Versprechen: „Ich will unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Heimat vor Belastungen schützen und werde als Landrat alles dafür tun, dass diese zentrale Botschaft in München und in Berlin nicht nur gehört, sondern auch verstanden wird!“ Für die Bestandsstrecke verlangt Lederer, dass diese ertüchtigt, digital ausgebaut sowie zügig und flexibel mit deutlich besserem Lärmschutz ausgestattet wird.

In der anschließenden Wahl stimmten die 209 anwesenden Delegierten einstimmig für den Kandidaten. Nach minutenlangem Applaus dankte Otto Lederer den Delegierten für das große Vertrauen und versprach im Wahlkampf und als Landrat 110% geben zu wollen.

Bad Aibling/Rosenheim – Am Anfang stand ein Versprechen: 110 Prozent Leistung wolle er nächstes Jahr im Kommunalwahlkampf bringen, sicherte Landratskandidat Otto Lederer der Parteibasis bei der CSU-Delegiertenversammlung im Bad Aiblinger Kurhaus zu.

„Unser Mister 110 Prozent“, formte daraus ein Delegierter einen neuen Spitznamen für den Landtagsabgeordneten, der nach dem Willen der Partei Landrat Wolfgang Berthaler beerben soll (wir berichteten). Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Klaus Stöttner ließ an der Justierung der Messlatte für die CSU keine Zweifel aufkommen. „Es muss unser Anspruch sein, wieder das höchste Amt im Landkreis zu bekleiden.“

Welch positive Rolle der Kreisvorsitzende bei der Kandidatensuche gespielt hat, darüber gab der Ehrenkreisvorsitzende Dr. Max Gimple den Versammelten einen etwas tieferen Einblick. Unter anderem erwähnte er die „vielen Einzelgespräche“, die im Rahmen der Kandidatenauswahl nötig waren. Sein dickes Lob für Stöttners Agieren verband Gimple mit einem „Seitenhieb an die Heeresleitung der Partei in München“. Wer verhindern wolle, dass sich in der CSU solche Pannen wiederholen wie beim Amtswechsel von Seehofer zu Söder oder der Austausch von Umweltminister Marcel Huber, der solle vorher bei Klaus Stöttner anrufen und nachfragen, wie man solch schwierige Entscheidungen vorbereitet. Das saß, auch wenn der Altlandrat unerwähnt ließ, dass auch die im Saal sitzende Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nach Söders Wahl zum Parteichef ihr Amt als stellvertretende CSU-Generalsekretärin in Windeseile los war.

In die Phalanx der parteiinternen Kritiker reihte sich Stöttner in seiner Rede an diesem Abend ebenfalls ein – beispielsweise als er auf den Umgang der Staatsregierung mit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ zu sprechen kam. Ihm wäre es lieber gewesen, die CSU hätte mit einem Gegenvorschlag auf das Begehren reagiert. Natürlich befasste er sich auch mit dem politischen Gegner und kritisierte nicht zuletzt die Grünen. „Die reden anders als sie handeln.“

Seinen Einsatz für die Partei lohnten die Delegierten, indem sie Stöttner mit 188 von 221 abgegebenen Stimmen im Amt des Kreisvorsitzenden bestätigten. Vor den Wahlen standen noch die üblichen Rechenschaftsberichte der einzelnen Arbeitskreise und Untergruppierungen des CSU-Kreisverbandes auf dem Programm. Als besonders pfiffig erwies sich dabei der JU-Kreisvorsitzende Matthias Eggerl aus Rott. „Mein Jahresbericht passt auf einen Stimmzettel, damit wir pünktlich um 21 Uhr mit der Wahl beginnen können.“

Als Stellvertreter stehen Stöttner in der kommenden Amtsperiode Christine Domek-Rußwurm vom Ortsverband Frasdorf (181 Stimmen), Sebastian Friesinger vom Ortsverband Albaching (210), Daniela Ludwig vom Ortsverband Kolbermoor (187) und Altlandrat Josef Neiderhell vom Ortsverband Raubling (196) zur Verfügung. Schatzmeister bleibt Hans Loy, als Schriftführer fungieren auch künftig Sabine Balletshofer und Stephan Schlier. Richard Richter und Georg Ziegltraum wurden einstimmig als Kassenprüfer wiedergewählt. Als Beisitzer gehören dem neuen Vorstand an: Annemarie Biechl, Marianne Loferer, Irene Biebl-Daiber, Josef Huber, Florian Gerthner, Julie Doerenbecher, Isabella Ritter, Josef Ranner, Anton Wallner, Michael Anner junior, Georg Weigl, Olaf Kalsperger, Andrea Schneebichler, Tae Su Yoon, Josef Oberauer, Matthias Vieweger, Katharina Reh und Christian Egger.

In die Führung der Bundeswahlkreisgeschäftsstelle und der CSU-Kreisgeschäftsstelle in Rosenheim haben die Mitglieder des Kreisverbandes offenbar großes Vertrauen. Einstimmig wurden Annette Resch und Stefan Julinek als gleichberechtigte Geschäftsführer in ihren Ämtern bestätigt. Über die Ehrung verdienter Mitglieder berichten wir noch.

Der CSU Ortsverband Höslwang lud gemeinsam mit dem CSU Kreisverband Rosenheim Land die Europaabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende Angelika Niebler ins Golfrestaurant Höslwang unter dem Motto: „Europa als Weichenstellung“, ein.

Im gut besuchten Restaurant des Golfclubs Höslwang referierte Prof. Dr. Niebler über ihre 20 jährige Arbeit im Europaparlament. Mit Manfred Weber gilt es einen Bayern zum Kommissionspräsidenten zu machen. Dies ist eine absolut historische Chance. Gleichzeitig muss eine Mehrheit der politischen Extremen von

Veranstaltung Höslwang

links, wie von rechts verhindert werden. In Ihrem Impulsreferat unterstrich Angelika Niebler die Errungenschaften der europäischen Einigung. 70 Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand gilt es zu verteidigen

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Niebler rief die Anwesenden dazu auf, Freunde und Bekannte zum Urnengang am 26.05.2019 zu Bewegen. Es bestehe die Möglichkeit, Europa wieder näher zu den Menschen zu bringen. Europa sind nicht nur die EU-Institutionen. Jeder einzelne Mensch in der EU ist Europa.In der anschließenden Diskussion wurde auch von den Gästen die Wichtigkeit Europas noch einmal betont. Kritik gab es überwiegend an der überbordenden Bürokratie. Das Thema Ökologie wurde ebenfalls betont. Allerdings sei hier ein internationaler Ansatz zu finden.