Die Junge Union Rosenheim Stadt wählte einen neuen Kreisvorstand. „Die alte Garde“ und die Jungmitglieder bilden dabei eine neue schlagkräftige Einheit. Lucian Muresan wurde neuer Kreisvorsitzender und übernahm das Amt von Anita Heinlein, dessen großer Verdienst es war den Wandel herbeizuführen. 

Die neue JU Besetzung hat sich bereits im Bundestagswahlkampf eingebracht und unterstützt die Kandidatin und bereits amtierende Wahlkreisabgeordnete Daniela Ludwig, MdB.

Lucian Muresan hat sich als Ziel gesetzt die JU für Neumitglieder attraktiver zu gestalten, neue Veranstaltungsformate zu probieren und inhaltlich im Dienste seiner Generation zu arbeiten. „Selbstverständlich soll die politische Arbeit in unserer Jugendorganisation auch Spaß machen. Das Miteinander ist wichtig.“ so Muresan. Die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig gratuliert dem neuen Kreisvorsitzenden und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Muresan tritt damit auch in die Fußstapfen des zweiten Bürgermeisters Daniel Artmann, dessen politische Laufbahn ebenfalls das Kreisvorsitzender der Jungen Union Rosenheim-Stadt beinhaltete.

 

Die Covid-19-Pandemie brachte viel Leid, sie bedeutete eine gewaltige Herausforderung für das Gesundheitswesen und hält das Land weiter in Atem. Doch sie hatte auch positive Effekte. „Corona hat der Digitalisierung und dem Thema Bildung in Deutschland einen großen Schub verpasst. Darüber bin ich froh“, sagte die Digitalministerin Dorothee Bär bei der Ladies Summer Lounge der Frauen-Union in Rosenheim. „Jetzt müssen wir Bilanz ziehen und uns fragen: Was hat sich bewährt und was nicht? Und wir müssen weiter an der Digitalisierung arbeiten.“

Gerade bei den Themen Schulen und Bildung habe die Pandemie gravierende Schwächen offenbart, betonte die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und oberbayerische Bezirksvorsitzende der Frauen-Union, Daniela Ludwig. „Wir haben sofort gesehen, woran es hier fehlt, und dass wir einen Nachholbedarf haben. Das war eine große Belastung für die Familien. Hier hat Corona wie ein Katalysator gewirkt.“

Die Veranstaltung fand unter strenger Beachtung aller Corona-Regeln – Masken im Innenraum, Abstand - 3G- Nachweis – statt.

Dorothee Bär machte deutlich, dass es primär nicht um den Ausbau von Home-Schooling geht. „Gerade in der Grundschule ist Präsenzunterricht unerlässlich. Es geht vielmehr darum, die Lehrpläne zu überarbeiten, und den Kindern den Umgang mit Technik nahezubringen. Wir müssen davon ausgehen, dass rund 60 Prozent der Grundschüler später in einem Beruf arbeiten, den es heute noch gar nicht gibt.“

Insgesamt sei Deutschland bei dem Thema Digitalisierung aber weit besser als sein Ruf, betonte die Ministerin. „Rund 50 Prozent aller Kraftfahrzeuge auf der Welt haben deutsche Sensorik eingebaut. Wir sind das einzige Land der Welt, das einen rechtlichen Rahmen für autonomes Fahren hat.“

Am Herzen liegt Dorothee Bär vor allem der Ausbau der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung. In Deutschland gebe es 575 sogenannte „Verwaltungsdienstleistungsbündel“. Das sind Dienstleistungen wie etwa der elektronische Reisepass, Sozialleistungen oder ein digitaler Anwohnerparkausweis. „300 davon sind digitalisiert, und wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran. Wichtig ist: Das muss auch bei Mobilgeräten funktionieren. Dazu müssen wir Anträge noch vereinfachen.“ Es müsse einfach Spaß machen, mit dem Staat digital zu kommunizieren, erläuterte die Ministerin. Es müsse eine Selbstverständlichkeit werden, seinen Personalausweis digitalisieren zu lassen. „Das ist heute schon möglich, wird aber zu wenig genutzt.“ Eine deutsche Identitäts-Nummer könne vieles vereinfachen. „Doch die Menschen sind noch zu misstrauisch dem Staat gegenüber. Sie vertrauen ihre Daten Facebook, Google und Co. an – doch beim eigenen Staat ist das Misstrauen zu groß.“ Dabei könne beispielsweise eine digitale Gesundheitskarte große Vorteile haben. „Bei schweren Unfällen etwa wären schnelle Informationen über den Patienten gerade für Ersthelfer wichtig.“

Die Ministerin hat für die weitere Digitalisierung große Unternehmen mit ins Boot geholt. „Wir führen Gespräche mit Hotelketten, um digitalen Check-In zu ermöglichen, und wir sprechen mit großen Fußballvereinen. Künftig soll es möglich sein, digital beim Drehkreuz im Stadion einzuchecken, inklusive Impf- oder Testnachweis. Auch die digitalen Eröffnungen von Bankkonten werden weiterentwickelt.“

Die Kreisvorsitzenden der Frauen-Union Rosenheim Land und Rosenheim Stadt, Katharina Hüls und Alexandra Linordner, bedankten sich bei Dorothee Bär für den kurzweiligen, informativen Abend. „Die Frauen-Union hat schon lange vor Corona darauf hingewiesen, dass es in der Digitalisierung Defizite gibt. Insbesondere haben wir für unsere Schulen eine bessere technische Ausstattung und die Anpassung der Lehrpläne gefordert“, so Katharina Hüls. „Wir sind froh, dass das Thema jetzt angepackt wird.“

Katharina Hüls leitet weiterhin den über 400 Mitglieder umfassenden Kreisverband der Frauen Union im Landkreis Rosenheim. Die 33-jährige Juristin wurde damit bereits zum zweiten Mal wiedergewählt. Seit der letzten Kreisdelegiertenversammlung im Frühjahr 2019 hat sie geheiratet, zog in den Brannenburger Gemeinderat und den Kreistag ein und wurde Mutter einer Tochter. Von März 2019 bis Februar 2020 konnte die Vorsitzende von fast 20 Veranstaltungen und Terminen berichten. Die Damen erinnerten sich gern und nahmen viel Schwung und Motivation mit.

„Die großen Herausforderungen, die die Pandemie so plötzlich und unerwartet für jeden von uns mit sich brachte, haben gerade wir Frauen ganz besonders intensiv gespürt. Wir haben die Krise ganz entscheidend mitgeschultert. Hier muss der Staat, muss die Politik jetzt etwas zurückgeben. Wir setzen uns dafür ein, Familien jetzt zu entlasten.“, so Hüls in ihrer Rede.

In der Riege der Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gab es drei Wechsel. Neben der wiedergewählten Sigrid Drinkow aus Feldkirchen-Westerham, stimmte die Versammlung für die Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber, Eva Faltner aus Brannenburg und Marktgemeinderätin Juliane Grotz aus Bruckmühl.

Schriftführerinnen bleiben Waltraud Piechnik und Isabella Ritter, Schatzmeisterin die Stellvertretende Landrätin Marianne Loferer.

Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Bezirksvorsitzende der Frauen Union Daniela schwor die Damen auf die bevorstehende Bundestagswahl ein. Sie erklärte: „Nach den Bundestagswahlen 2013 und 2017 habe wir das Versprechen gehalten, die Steuern nicht zu erhöhen. Die solide Finanzpolitik hat sich gelohnt. In der Pandemie konnten wir mit Hilfen, Krediten etc. großzügig sein und den Menschen spürbare Entlastung gewähren.“ Mit Blick auf die Bundestagswahl liegen ihr drei Themen besonders am Herzen: Entlastung von Familien, Stärkung des Mittelstands und eine Forschungs- und Technik-Offensive, um den Herausforderungen des Klimawandels innovative Lösungen gegenüberzustellen.

Berlin – Dieser Einsatz der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig hat sich wirklich gelohnt: Der Bund wird die Sanierung des Rosenheimer Eisstadions mit der satten Summe von 2,2 Millionen Euro fördern! Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab heute Grünes Licht für diesen Zuschuss aus dem Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur".
„Das ist eine großzügige und großartige Förderung und eine tolle Nachricht für die Stadt und alle Eishockey-Begeisterten in unserer Region“, so Ludwig. Die heimische Wahlkreisabgeordnete hatte sich in den vergangenen Wochen wiederholt bei den Abgeordneten im Haushaltsausschuss für eine Förderung stark gemacht. „Rosenheim und Eishockey gehören zusammen! Schließlich hat die Stadt eine lange Eishockeytradition. Wichtig war mir vor allem, dass ein funktionsfähiges Eisstadion unerlässlich ist für den Breitensport und für die Jugendarbeit – und das nicht nur in der Stadt, sondern in unserer gesamten Region. Ich bedanke mich deshalb von ganzem Herzen beim Haushaltsausschuss des Bundestages für diese großartige Förderung. Sie ist gerade in diesen Zeiten für die Finanzlage der Kommunen von enormer Bedeutung. Ich bin mir auch sicher, dass sich die Eishockeyfans und viele sportbegeisterte Jugendliche diesem Dank anschließen.“

Rosenheim. OB-Kandidat Andreas März warnt vor Verzögerungen und Arbeitsplatzrisiken, falls das angekündigte Soforthilfeprogramm für die bayerische Wirtschaft zur Bewältigung der Corona-Krise ausschließlich auf Ebene der Regierungen und gegebenenfalls der LfA-Förderbank des Freistaats Bayern abgearbeitet wird. März zufolge ist davon auszugehen, dass angesichts der wirtschaftlichen Stärke des Regierungsbezirks rd. 3,5 Mrd. EUR aus dem 10 Mrd.-Programm des Freistaats auf die oberbayerische Wirtschaft entfallen dürften.

„Ein so gewaltiges Volumen allein bei der Regierung von Oberbayern bearbeiten zu wollen wäre eine mehrjährige Herkulesarbeit. Wenn an alle Unternehmen der maximal angedachte Zuschussbetrag von 30.000 EUR im Einzelfall ausgereicht würde, ergäbe das über 116.000 Anträge. Ein so gewaltiges Volumen ist auch bei größtem Bemühen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Regierung nur über lange Zeiträume zu stemmen. Die Unternehmen brauchen die Finanzhilfen aber so schnell wie möglich", so der OB-Kandidat der CSU. Pro Tag brechen im Non-Food-Bereich in Deutschland nach Angaben des Handeslverbands des Deutschen Einzelhandels 1,15 Mrd. EUR an Umsatz weg. „Die Schließung ihrer Ladengeschäfte über mehrere Wochen hinweg halten auch in Rosenheim selbst kapitalstarke Einzelhändler auf Dauer nur mit Mühe durch. Denn die Kosten laufen weiter. Damit geraten heimische Arbeitsplätze im Handel in Gefahr. Die Finanzhilfe muss so greifen wie sie von ihrer Begrifflichkeit her gedacht ist: sofort. Zusätzlich muss geprüft werden, ob die Stadt im steuerlichen Bereich helfen kann, z.B. durch einen vorübergehenden Verzicht auf Gewerbesteuer-Vorauszahlungen", fordert März. Jetzt müsse es darum gehen, den Bestand an Unternehmen, nicht nur im Einzelhandel, durch die Krise zu bringen und auch die Beschäftigten z.B. durch die geplanten verbesserten Kurzarbeiter-Regelungen abzusichern. März: „Was nutzt es uns, wenn wir Corona überstehen, aber unsere Unternehmen und die Arbeitsplätze der Menschen in der Region sind kaputt?"