Antrag auf Entwicklung einer Strategie bei Kita-Personalausfall

03. Feb. 2020

Die Verwaltung möge prüfen, welche Maßnahmen zur Überbrückung von Betreuungsengpässen in nicht-städtischen Kitas ergriffen werden können. Zudem bitten wir um Darstellung, ob Betreuungsplätze und Personal für die prognostizierte erhöhte Nachfrage in den kommenden Jahren ausreichend vorhanden sind.
Begründung:
Gerade im Winter (Erkältungszeit) kommt es immer wieder zu Krankheitsfällen beim Kita-Personal. Aber auch ein Beschäftigungsverbot aufgrund von Schwangerschaft kann zu plötzlichen Personalengpässen führen. Es können dann im schlimmsten Falle nicht alle Kinder betreut werden. Damit es nicht zu Betreuungsausfällen kommt brauchen teilweise auch die trägergeführten Kindertagesstätten bei kurzfristigen Ausfällen schnelle und unkomplizierte Hilfe. Möglichkeiten wären eventuell eine bessere Vernetzung der Träger, um sich gegenseitig mit Personal auszuhelfen oder der Einsatz von „mobilen Reserven“ ähnlich wie es in Schulen geregelt ist. Viele Familien sind auf das Betreuungsangebot angewiesen, da beide Elternteile frühzeitig in den Beruf zurückkehren. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in der heutigen Zeit essentiell.

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