Antrag der CSU-Stadtratsfraktion: Rosenheimer ROFA-Eisstadion als Multifunktionsarena

03. Sep. 2019

die CSU-Stadtratsfraktion stellt folgenden Antrag:

Aufbauend auf das mit Antrag vom 25.05.2018 geforderte Gesamtkonzept für das Rosenheimer Eisstadion möge die Verwaltung ergänzend prüfen, welche baulichen Voraussetzungen für eine multifunktionale Nutzung (z.B. Konzerte, Messen, etc.) des ROFA-Eisstadions notwendig sind. Die Verwaltung soll in diesem Zusammenhang auch darstellen, wie sie das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer solchen multifunktionalen Nutzung beurteilt. Vor dem Hintergrund der hohen Energiekosten der Anlage sind auch eine energetische Optimierung des Stadions und deren Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

Begründung:

Der Stadtrat Rosenheim hat beschlossen, das Rosenheimer Eisstadion an seinem bisherigen Standort zu belassen und durch Sanierungsmaßnahmen, welche vor allem den Brandschutz betreffen, für die kommenden 15 bis 20 Jahre zu ertüchtigen. Nun soll das Rosenheimer Eisstadion einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sowie einer möglichst variablen Nutzung dienen. In Rosenheim gibt es keinen geschlossenen Veranstaltungsort für Konzerte von nationalen bzw. internationalen Künstlern oder anderen großen Indoor-Events, der für mehrere Tausend Besucher ausgelegt ist. Das Rosenheimer Eisstadion wiederum bietet mit seiner Dachkonstruktion und den Rängen grundsätzlich geeignete Voraussetzungen für eine multifunktionale Nutzung. Das Stadion ist nicht nur ein markantes Gebäude, das über ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild verfügen sollte. Es bindet auch erhebliches städtisches Anlagevermögen und verursacht beachtliche Betriebs- und Unterhaltskosten, weshalb eine möglichst hohe Auslastung des Stadions – gerade auch in der eisfreien Zeit – gewährleistet sein sollte.

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