Aufstellungsversammlung der CSU Gemeinderatskandidaten am 28.11.2025
Der CSU Ortsverband Samerberg stellte am Freitag den 28.22.2025 ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl der Gemeinderäte am 08.März 2026 beim Gasthof Zu Post in Törwang auf. Besonderer Ehrengast was Landrat Otto Lederer
Die Kommunalwahlen 2026 werfen ihre Schatten voraus. Bereits jetzt laufen in vielen Gemeinden die Vorbereitungen für den bevorstehenden Wahlkampf. Auch die CSU Samerberg hat einen wichtigen Meilenstein gesetzt und ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl nominiert. In einer geschlossenen und engagierten Aufstellungsversammlung wurde eine starke Liste für die Zukunft des Samerbergs beschlossen.
Im Gasthof zur Post in Törwang begrüßte Ortsverbandsvorsitzender Andreas Köppl Ende November die Mitglieder zur Aufstellungsversammlung. Zwölf engagierte Persönlichkeiten konnten für die CSU-Liste gewonnen werden. Köppl, der selbst seit sechs Jahren dem Gemeinderat angehört, betonte, dass die Kandidatenfindung in diesem Jahr mehr Überzeugungsarbeit als in der Vergangenheit erforderte. Umso zufriedener zeigte er sich mit dem Ergebnis: Eine Liste mit Charakter, Erfahrung und Tatkraft, die sich sehen lassen könne.
Zusammenhalt, auch bei unterschiedlichen Meinungen, sei ein zentrales Merkmal der CSU, so Köppl weiter. Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und konservative Werte bildeten die Grundlage für die politische Arbeit der CSU Samerberg. Mit Herz und Verstand wolle man Verantwortung für den Ort übernehmen und sich engagiert im Gemeinderat einbringen.
Auch die Bürgermeisterkandidatin der CSU Samerberg, Susanne Kunz, nahm an der Versammlung teil. Sie machte dabei transparent deutlich, dass sie bewusst auf einen Listenplatz bei der Gemeinderatswahl verzichtet. Als Kämmerin der Gemeinde Samerberg sei ihr eine gleichzeitige Tätigkeit im Gemeinderat nicht möglich. Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern seien ihr besonders wichtig. Dennoch unterstrich sie ihre volle Unterstützung für die Kandidaten und bedankte sich ausdrücklich für deren Bereitschaft und Engagement.
Als besonderer Ehrengast fungierte CSU-Landrat Otto Lederer, der die Wahlleitung übernahm. Er lobte die gute Vorbereitung des Ortsverbandes. Die Kandidatenliste wurde einstimmig beschlossen. Angeführt wird sie von Andreas Köppl auf Platz eins, gefolgt von Johannes Stuffer auf Platz zwei, der ebenfalls im Gemeinderat und im Kreistag tätig ist. Auf Platz drei kandidiert Markus Schober, ehemaliges Gemeinderatsmitglied, gefolgt von Michael Sattelberger auf Platz vier, der bereits zwei Amtsperioden im Gemeinderat aktiv ist.
Die weiteren Listenplätze belegen Sebastian Maier, Veronika Pavlovic (geb. Schrödl), zweiter Bürgermeister Christoph Heibler, Felix Wimmer, Markus Wörndl, Sebastian Wiesholzer, Maria Burghardt und Stefan Stadler.
Landrat Otto Lederer dankte allen Bewerbern und betonte, dass politische Ämter nicht nur in guten, sondern vor allem in schwierigen Zeiten Einsatz und Zusammenhalt erfordern. Er hob die Bedeutung von Mitgestaltung, Austausch und einer geschlossenen Mannschaft hervor und lobte die breite Herkunft der Kandidaten des gesamten Samerberg. Susanne Kunz bringe als Kämmerin beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bürgermeisterkandidatur mit.
Ein zentrales kommunalpolitisches Thema sei die Kinderbetreuung. Neben hohen Baukosten für neue Kindergärten sei vor allem der Fachkräftemangel eine große Herausforderung. Durch die Einrichtung einer Fachschule für Kinderpflege im Landkreis habe man erste Erfolge erzielt. Ähnlich positiv bewertete Lederer Maßnahmen gegen den Fachlehrermangel, etwa die Ausbildungsmöglichkeiten in Bad Aibling.
Auch die wirtschaftliche Lage bereite ihm Sorgen. Neben Steuerbelastungen fehle es vielen Betrieben an geeigneten Gewerbeflächen. Gemeinden müssten hier vorausschauend handeln, um Unternehmen und Gewerbesteuereinnahmen zu halten. Die Sicherung von Fachkräften gelinge nur durch enge Zusammenarbeit von Betrieben, Schulen und Kammern.
Abschließend wies Lederer auf die wachsende finanzielle Belastung der Kommunen hin. Trotz niedriger Kreisumlage werde der finanzielle Spielraum kleiner. Umso wichtiger sei es, dass die neuen Kandidaten Verantwortung übernehmen und Politik für kommende Generationen gestalten.