CSU Rimsting beantragt Geschwindigkeitsbegrenzung am Langbürgner See und Richtung Breitbrunn

In der Novembersitzung des Rimstinger Gemeinderats wurde seitens der CSU eine Geschwindigkeitsbegrenzung entlang des Langbürgner Sees und am Ortsausgang Richtung Breitbrunn beantragt.

Dieser wurde einstimmig angenommen.

Antrag der CSU Rimsting: Einführung eines Tempolimits von 60 km/h auf der Kreisstraße RO 10 im Bereich Stettener/Langbürgner See sowie auf der Staatsstraße 2093 zwischen Grub und der Bahnhofssiedlung

Antragstext

Die CSU Rimsting beantragt:

  1. auf der Kreisstraße RO 10 im Streckenabschnitt zwischen Rimsting und Eggstätt, insbesondere im Bereich des Stettener Sees und Langbürgner Sees, sowie
  2. auf der Staatsstraße 2093 im Abschnitt vom Ortsteil Grub bis zur Bahnhofssiedlung

ein Tempolimit von 60 km/h einzuführen.

Begründung

Am 06. Oktober ereignete sich auf der Kreisstraße RO 10 zwischen Rimsting und Eggstätt erneut ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 18-jährige Fahranfängerin geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn; es kam zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Beide Beteiligten wurden verletzt, der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 10.000 Euro.
(Quelle: Oberbayerisches Volksblatt, 20. 10. 2025)

Bereits in der Vergangenheit hatte die CSU Rimsting die Einführung eines Tempolimits von 60 km/h auf der Kreisstraße RO 10 beantragt. Dieser Antrag wurde seinerzeit mit dem Hinweis auf eine „nicht vorhandene Unfallhäufung“ abgelehnt.
Der aktuelle Unfall zeigt jedoch deutlich, dass die damalige Einschätzung neu bewertet werden muss. Eine rein statistische Betrachtung greift zu kurz – Verkehrssicherheit muss präventiv gedacht werden. Ziel ist es, gefährliche Situationen zu vermeiden, bevor sie zu einer Häufung führen.

Die Strecke weist zudem eine besondere Gefährdungslage auf: kurviger Verlauf, wechselnde Fahrbahnbreiten und stark frequentierter Freizeitverkehr (Zufahrten zu Stettener See und Langbürgner See).
Ein Tempolimit von 60 km/h ist hier ein einfacher, aber wirksamer Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Auch im Abschnitt der Staatsstraße 2093 zwischen Grub und der Bahnhofssiedlung besteht Handlungsbedarf. Die Nähe zur Wohnbebauung, die unübersichtliche Kreuzung und zunehmender Durchgangsverkehr erfordern ebenfalls eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Ein Tempolimit würde hier sowohl die Sicherheitslage verbessern als auch zu einer spürbaren Lärmminderung und Entlastung der Anwohner beitragen.