Aufstellungsversammlung der Wasserburger CSU am 20.11.2025
Nun ist es offiziell: Bastian Wernthaler ist auch bei der Wasserburger CSU der Bürgermeisterkandidat für die kommenden Kommunalwahlen. Der Ortsverband hielt am Abend seine Hauptversammlung beim Huberwirt ab. Und dabei wurden auch die Kandidaten für die Stadtratswahl nominiert.
Nach Eröffnung und Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Wolfgang Schmid bestimmte die Versammlung den Landrat Otto Lederer zum Wahlleiter. Nachdem im ersten Teil der Versammlung Bastian Wernthaler zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidat gewählt war, füllte den zweiten Teil die Liste der Stadtratskandidatinnen und -kandidaten aus.
Von der Vorstandschaft hervorragend vorbereitet war die Listenreihung blockweise abzustimmen. Vorher bedankte sich Schmid besonders bei Elisabeth Fischer, die aus Altersgründen nicht mehr kandidierte und bei Christoph Klobeck, der sich aus mehreren persönlichen Gründen nicht mehr für den Stadtrat bewerben möchte.
Alle anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich und ihre Intentionen kurz vor und dann wurde gewählt.
- Georg Machl (1979)
- Simone Huber (1993)
- Jakob Schedel (1979)
- Heike Maas (1967)
- Markus Bauer (1967)
- Viktoria Zinke (1991)
- Alexander Riedler (1976)
- Kevin Klammer (1994)
- Matthias Bieniek (1995)
- Wolfgang Schmid (1959)
- Willy Atzenberger (1981)
- Michaela Liebhart (1985)
- Veton Berisha (1990)
- Kerstin Weinisch (1965)
- Michael Misch (1978)
- Annette Küspert (1962)
- Stefan Girbaci (1986)
- Stefan Piehler (1968)
- Thomas Neuner (1986)
- Rudi Meingaßner (1964)
- Ivan Vorgic (2006)
- Fabian Worm (2000)
- Patrick Zeislmeier (1998)
- Adrian Zeislmeier (2003)
Ersatzkandidat Markus Meinl (1984)
Otto Lederer zeigte sich sichtlich erfreut über eine junge Liste mit vielen Frauen, die allesamt das Ziel verfolgen, Wasserburg und seine Zukunft positiv gestalten zu wollen. Sie unterstützen damit die Ziele ihres Bürgermeisterkandidaten, zusammen mit Wirtschaft und Gewerbetreibenden zum Wohl der Stadt zu arbeiten. Besonders wichtig sei allen die Förderung des Ehrenamts, die Schaffung von Wohnraum, der Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur für Kunst, Kultur und Sportanlagen sowie die Optimierung der Kinderbetreuung auch im Grundschulalter. Ein weiteres Ziel sei es auch, für die Interessen, Sorgen und Nöte der älteren Menschen einzutreten.
Den Abend beendete ein leidenschaftlich vorgetragenes Referat des Landrats. Er spannte den Bogen von der Einzigartigkeit Wasserburgs als Touristenmagnet, Schul- und Wirtschaftsstandort bis hin zu einem Zentrum von Gesundheit Plus mit seinen Krankenhäusern Romed und dem Inn-Salzach-Klinikum. Leider seien ihm zu den Vorgängen in Vogtareuth die Hände gebunden, er versuche aber zwischen den verschiedenen Trägern zu vermitteln und so die medizinische Versorgung der Region auf Dauer sicherzustellen. Zum Schluss seines Referates bedankte er sich noch bei den Wasserburgerinnen und Wasserburgern sowie allen Stadträtinnen und Stadträten für ihre Bereitschaft, den in den Liegenschaften des Landkreises untergebrachten Geflüchteten unvoreingenommen zu begegnen und so deren Integration zu unterstützen.
Wasserburg ist einfach großartig, so Otto Lederer in seinem Schlusswort.