Leistungsfähige Infrastruktur für Autofahrer, Radler, Nutzer des ÖPNV und Fußgänger (Bild Fotolia © thomaslerchphoto) Leistungsfähige Infrastruktur für Autofahrer, Radler, Nutzer des ÖPNV und Fußgänger (Bild Fotolia © thomaslerchphoto)

Wir sorgen für eine leistungsfähige Infrastruktur

Rosenheim ist die Verkehrsdrehscheibe im südlichen Oberbayern. Vor allem der Kfz-Verkehr wird in den nächsten Jahren zunehmen. Unser Auftrag ist: Jeder Bürger soll sich mit dem Verkehrsmittel seiner Wahl in Rosenheim sicher bewegen können. Wir schreiben niemand vor, welches Verkehrsmittel er wählen soll. Wir machen Politik für Autofahrer und Radler, für Nutzer des ÖPNV und für Fußgänger.

Wir fordern die rasche Fertigstellung der Westtangente und die baldige Aufnahme von Planungen der Nordostumfahrung mit einer neuen Innbrücke. Nur mit einem Umgehungsring entlasten wir dauerhaft unsere Stadt vom Durchgangsverkehr. Wir setzen auf den unmittelbaren Beginn des zweiten Bauabschnitts der Westtangente nach Abschluss des ersten Bauabschnittes.

Jeder, der unsere Stadt besuchen will, ist herzlich willkommen. Wir wollen die Zufahrt in unsere Innenstadt verbessern durch:

  • den vierspurigen Ausbau der Kufsteiner Straße mit Bahnunterführung und Umbau der Kreuzung Brianconstraße / Gießereistraße (Kreisel oder Bypass von der Gießereistr. Direkt in die Brianconstr.)
  • den vierspurigen Ausbau der Äußeren Münchener Straße bis zur Westtangente und zwei Abbiegespuren vom Brückenberg in die Hubertusstr. stadteinwärts
  • einen zweispurigen Kreisel an der Einmündung der Ebersbergerstraße in die Westerndorferstraße.


Unsere Stadt braucht leistungsfähige Ortsverbindungsstraßen. Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h lehnen wir ab.

Radfahren in Rosenheim kann und muss noch sicherer werden. Wir werden den Radwegeplan fortführen und aktualisieren. Bei neuen Straßen und Straßensanierungen sollen regelmäßig neue Radangebotsstreifen geprüft werden, wenn diese den Verkehrsfluss nicht beeinträchtigen.

ÖPNV zurück in städtische Hand. Es ist unser Ziel, den Betrieb der Buslinien wieder bedarfsgerecht beauftragen zu können. Dafür wollen wir die Lizenz für den städtischen Linienbusverkehr zurückerwerben. Nur so können wir das Angebot verbessern, die Fahrgastzahlen deutlich erhöhen und einen Rosenheimer Verkehrsverbund (Wabentarif) mit dem Landkreis schaffen. Wir wollen den Busverkehr weiter beschleunigen, ohne die übrigen Verkehrsträger zu beeinträchtigen.

Unser Bahnhof muss attraktiv bleiben für Berufspendler und Gäste. Wir gestalten den Bahnhofsvorplatz (Südtiroler Platz) als zentrale Verkehrsdrehscheibe mit einem Busbahnhof, 40 Kurzzeitparkplätzen und mehr Stellplätzen für Fahrräder.

Wir wollen die restlichen südlichen Bahnhofsflächen erwerben und in die städtische Planungshoheit überführen. Wir errichten ein Parkhaus im Süden des Bahnhofs.

Damit tragen wir dem gestiegenen Bedarf an günstigen Parkmöglichkeiten für Pendler Rechnung. Wir wollen zusätzliche überdachte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schaffen.

Wir prüfen weitere Verbesserungen des Lärmschutzes, z.B. in der Schwaig, in der Kastenau und in Happing. Im Zuge der Neuplanung der Brennerzulaufstrecke muss auch die Tieferlegung der DB-Zulaufstrecke von München in Richtung des Rosenheimer Bahnhofs sowie der DB-Trasse nach Kufstein auf dem Rosenheimer Stadtgebiet ernsthaft geprüft werden.

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