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Ausgabe von kostenlosen Windelsäcken | Antrag der CSU-Stadtratsfraktion

24. Okt. 2016

Die CSU-Stadtratsfraktion hat in einem Antrag die Stadtverwaltung gebeten, die Einführung von Windelsäcken für die Eltern aller neugeborenen Kinder, welche ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Rosenheim haben, für den Zeitraum von zwei Jahren ab der Geburt des Kindes in die Wege zuleiten. Die Ausgabe der Windelsäcke soll in Form von Müllsäcken erstmals durch das Einwohnermeldeamt und darauffolgend im Austausch gebraucht gegen neu erfolgen. Die Entsorgung soll durch die Eltern kostenlos direkt beim Wertstoffhof erfolgen. Es ist auf ein unbürokratisches, effizientes und möglichst kostenneutrales Ausgabesystem zu achten.

"Für Eltern mit Kleinkindern reicht die normale Restmülltonne oftmals nicht aus, um den erhöhten Müllanfall zu entsorgen. Die Anschaffung einer zweiten Restmülltonne ist aufgrund der Kosten und des oft zeitlich begrenzten Bedarfs nicht rentabel. Zudem kann gerade bei Mehrfamilienhäusern der erhöhte Müllanfall auf Grund von Platzmangel auch nicht mit einer eigenen Restmülltonne gelöst werden", begründet Fraktionsgeschäftsführer Daniel Artmann den Antrag. Kostenlose Windelsäcke könnten Abhilfe schaffen und die Familien finanziell und im täglichen Leben auch praktisch entlasten. Mit der Einführung kostenloser Windelsäcke könnte die Stadt Rosenheim außerdem seine Kinder- und Familienfreundlichkeit unterstreichen und ein positives Zeichen der Solidarität mit Familien mit Kindern setzen. Durch Bereitstellung von Windelsäcken beim Einwohnermeldeamt und dem Wertstoffhof können die Wege für die Anspruchsberechtigten kurz und der Bürokratieaufwand niedrig gehalten werden. In der Stadt Kolbermoor sowie den Gemeinden Raubling und Bad Feilnbach hat sich bereits die Ausgabe von kostenlosen Windelsäcken bewährt.

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